Ein Saildrive ist ein kurzes senkrechtes Antriebsbein mit Propeller, das vom Motor durch den Bootsboden nach unten führt.
Der Motor steht im Rumpf, darunter geht ein kurzes Bein aus Metall senkrecht nach unten, am Ende sitzt der Propeller. Es sieht aus wie die Unterhälfte eines Außenborders, steckt aber nicht hinten am Spiegel, sondern ungefähr unter der Bootsmitte durch den Boden.
Gefahren wird er wie eine Wellenanlage, mit dem Ruderblatt, nur ohne den Schubverlust, den eine schräge Welle kostet. Fast alle Boote mit Saildrive sind Segelboote, und dort ist der Motor Zubehör und nicht Zweck: Hafen, Flaute, Schleuse.
Die eine Stelle, die zählt, ist die Öffnung im Bootsboden. Dort hält eine Gummimanschette das Wasser draußen. Sie wird nach Jahren getauscht und nicht nach Aussehen: Eine sechzehn Jahre alte Manschette kann tadellos aussehen und trotzdem fällig sein.